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Aktuelle Informationen

 

  • Aufruf zur Europawahl

Die Gleichstellungsbeauftragten aus dem Kreis Pinneberg  haben, in Kooperation mit deren kommunalpolitischen Frauennetzwerk, einen Wahlaufruf verfasst und wollen nun durch eine social media Kampagne Wahlberechtigte dazu motivieren, zur Europawahl zu gehen.
Unter dem #frauenwählteuropa sollen ab dem 24.04. Bilder hochgeladen werden, auf denen zu lesen ist „Ich gehe zur Europawahl weil….“.

Die Organisatorinnen bitten um Beteiligen und die Bekanntmachung bzw. Verbreitung der Kampagne.

Brief Netzwerkpartnerinnen Europawahl              Aufruf zur Europawahl

Bei Fragen, Ideen können sich Interessierte bei Hannah Gleisner (unter Telefon 04106-611  274 oder per E-Mail an gleichstellungsbeauftragte@quickborn.de melden!
Die Organisatorinnen freuen sich, wenn viele mitmachen denn – „Europa ist das, was ihr draus macht!“ (Quelle: Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Quickborn)

 

  • Equal Pay Day: Gleiche Bezahlung von Frauen und Männer - Fehlanzeige

       - Deutschland belegt schlechten Platz

       - Day Gap liegt bei 21 Prozent

       - Lohngerechtigkeit endlich herstellen
 

Bei der Bezahlung von Frauen hing Deutschland immer noch hinter her: In einem Ranking der EU-Länder belegt die Bundesrepublik nur Platz 26 von 28.

Der Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern hat sich in elf Jahren von 23 Prozent auf lediglich 21 Prozent verringert, ein denkbar schlechter Wert.

Der diesjährige Equal Pay Day am 18. März rückte den Wert und die Wertschätzung der Arbeit in den Mittelpunkt.Eine neue Methode bietet die Möglichkeit unterschiedliche Berufe geschlechtsneutral zu bewerten. Grundlage hierzu ist der so genannten Comparable Worth Index (CWI). Dieser vergleicht Anforderungen und Belastungen in den einzelnen Berufszweigen und bildet den Einfluss des Geschlechts auf die Bezahlung ab. So können „frauentypische Berufe“, wie der der Altenpflegerin mit „männertypischen Berufen“, wie dem eines Elektromonteurs verglichen werden. Der durchschnittliche Lohn einer Altenpflegerin beträgt 2.293 € während ein Elektromonteur 2.633 € erhält. Informationen hierzu unter: www.lohnspiegel.de

Wie Arbeit wertgeschätzt wird, spiegelt sich auch und gerade im Gehalt wieder, doch wer bestimmt eigentlich, was wer verdient?
Wie hängen die Wertschätzung ganzer Berufsgruppen und das Thema Lohngerechtigkeit zusammen?
Woher rühren die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Bezahlung?

Seit Januar 2018 sind Unternehmen mit mehr als 200 Beschäftigten durch das Entgelttransparenzgesetz verpflichtet, ihre Gehaltslisten offenzulegen. Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, allerdings müssen Verstöße gegen geschlechtsspezifische Lohndiskriminierung auch geahndet werden, sonst bleibt das Gesetz ein zahnloser Tiger.

In Schweden und den USA ist es schon lange für ALLE möglich, die Gehaltslisten einzusehen, um die Löhne von Frauen und Männern bei gleichwertiger Arbeit zu vergleichen.

Faire Löhne bringen Vorteile für Frauen, Männer und Unternehmen!

Abonnieren Sie den aktuellen Newsletter vom Equal Pay Day unter: https://www.equalpayday.de/newsletter/

 

  • Die neue Öffentlichkeitskampagne "Aber jetzt rede ich"



    Die neue Öffentlichkeitskampagne „Aber jetzt rede ich“ des Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“ ist am 20. November 2018 offiziell gestartet. Starke Frauen und eine empowernde Botschaft ermutigen Betroffene, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Auf einer Pressekonferenz im Bundesfamilienministerium stellte Bundesministerin Dr. Franziska Giffey gemeinsam mit Petra Söchting die neue Kampagne vor.

    Gewalt gegen Frauen passiert ständig und überall, vielfach wird sie jedoch ignoriert und bagatellisiert. Die Betroffenen bleiben oftmals allein. Obwohl jede dritte Frau mindestens einmal in ihrem Leben Gewalt erfährt, suchen nur 20 Prozent Unterstützung.

    Um noch mehr Frauen zu ermutigen, sich Hilfe zu suchen und Unterstützungsangebote wahrzunehmen, hat das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" eine neue Öffentlichkeitskampagne entwickelt. Unter dem Motto "Aber jetzt rede ich" stellt die Kampagne die Betroffenen selbst in den Fokus. Sie zeigt Frauen trotz aller Verletzlichkeit in ihrer Stärke – mutig, selbstbestimmt und entschlossen, einen Weg aus der Gewalt zu finden. Die Motive zeigen aber auch, vor welchen Herausforderungen Frauen dabei stehen und mit welchen alltäglichen Vorwürfen und Anfeindungen sie sich konfrontiert sehen.

 

  • Mobile Beratung zum beruflichen Wiedereinstieg in Ober-Ramstadt

    Viele Frauen unterbrechen ihre Berufstätigkeit, nehmen Elternzeit, wollen häufig nach einer Unterbrechung als Teilzeitkraft weiterbeschäftigt werden und stoßen auf Fragen und Unsicherheiten. Der berufliche Wiedereinstieg oder Umstieg bedeutet eine Veränderung und Herausforderung auf vielen Ebenen: sich neu orientieren, weiterbilden, beruflich neu gefordert sein, sich einarbeiten, sich selbst, die Kinder und den Partner auf neue Lebensrhythmen und Veränderung einstellen. Die Beratung soll Frauen dabei unterstützen, diese Herausforderungen zu meistern und individuelle berufliche Perspektiven zu entwickeln

    Interessierte Frauen haben die Möglichkeit, sich am Dienstag, 15. Oktober, einen Einzelberatungstermin (9:30-10:30 und 11:30 Uhr) im städtischen Frauen-und Gleichstellungsbüro unter 0 61 54 / 702-3911 verbindlich reservieren zu lassen

    Die Beratungen finden in der Petri-Villa, Baustraße 41 in Ober-Ramstadt statt und werden durch Andrea Balmerth von der Fachberatungsstellen ZIBB e.V. aus Groß-Umstadt angeboten. Die Beratung ist kostenfrei.
     

  • Ausweitung der Mütterrente zum 1. Januar 2019

    Am 1. Januar 2019 traten Verbesserungen bei der Mütterrente in Kraft. Bisher werden für jedes Kind, das vor 1992 geboren wurde, bis zu zwei Jahre Kindererziehungszeit bei der Rente berücksichtigt. Nach der Neuregelung wird jetzt bis zu einem halben Jahr zusätzlich bei der Rente angerechnet. Das führt zu einer Erhöhung der Rente pro Kind um bis zu 16,02 Euro im Westen und um bis zu 15,35 Euro im Osten.

    Wer ab 1. Januar 2019 neu in Rente geht, erhält die Mütterrente von der ersten Rentenzahlung an. Bei den rund 9,7 Millionen Müttern und Vätern, deren Rente bereits vor Januar 2019 begonnen hat, erfolgt die zusätzliche Zahlung automatisch bis Mitte nächsten Jahres. Für die Zeit ab 1. Januar 2019 erhalten die Betroffenen eine Nachzahlung.

    Die Rentenversicherung stellt damit sicher, dass jeder die Leistung erhält, die ihm nach der Neuregelung zusteht.

    Die Auszahlung der neuen Leistung erfolgt damit wie bei der Einführung der Mütterrente im Jahr 2014.

    Ein gesonderter Antrag auf die Mütterrente ist grundsätzlich nicht notwendig. Lediglich Adoptiv- und Pflegeeltern, die Mütterrente beanspruchen, müssen bei ihrem zuständigen Rentenversicherungsträger einen Antrag stellen.

    Weitere Informationen unter Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Rentenversicherung, www.deutsche-rentenversicherung.de