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Aktuelle Informationen

  • Die neue Öffentlichkeitskampagne "Aber jetzt rede ich"



    Die neue Öffentlichkeitskampagne „Aber jetzt rede ich“ des Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“ ist am 20. November 2018 offiziell gestartet. Starke Frauen und eine empowernde Botschaft ermutigen Betroffene, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Auf einer Pressekonferenz im Bundesfamilienministerium stellte Bundesministerin Dr. Franziska Giffey gemeinsam mit Petra Söchting die neue Kampagne vor.

    Gewalt gegen Frauen passiert ständig und überall, vielfach wird sie jedoch ignoriert und bagatellisiert. Die Betroffenen bleiben oftmals allein. Obwohl jede dritte Frau mindestens einmal in ihrem Leben Gewalt erfährt, suchen nur 20 Prozent Unterstützung.

    Um noch mehr Frauen zu ermutigen, sich Hilfe zu suchen und Unterstützungsangebote wahrzunehmen, hat das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" eine neue Öffentlichkeitskampagne entwickelt. Unter dem Motto "Aber jetzt rede ich" stellt die Kampagne die Betroffenen selbst in den Fokus. Sie zeigt Frauen trotz aller Verletzlichkeit in ihrer Stärke – mutig, selbstbestimmt und entschlossen, einen Weg aus der Gewalt zu finden. Die Motive zeigen aber auch, vor welchen Herausforderungen Frauen dabei stehen und mit welchen alltäglichen Vorwürfen und Anfeindungen sie sich konfrontiert sehen.

 

  • Mobile Beratung zum beruflichen Wiedereinstieg in Ober-Ramstadt

    Viele Frauen unterbrechen ihre Berufstätigkeit, nehmen Elternzeit, wollen häufig nach einer Unterbrechung als Teilzeitkraft weiterbeschäftigt werden und stoßen auf Fragen und Unsicherheiten. Der berufliche Wiedereinstieg oder Umstieg bedeutet eine Veränderung und Herausforderung auf vielen Ebenen: sich neu orientieren, weiterbilden, beruflich neu gefordert sein, sich einarbeiten, sich selbst, die Kinder und den Partner auf neue Lebensrhythmen und Veränderung einstellen. Die Beratung soll Frauen dabei unterstützen, diese Herausforderungen zu meistern und individuelle berufliche Perspektiven zu entwickeln.

     

    Interessierte Frauen haben die Möglichkeit, sich am Dienstag, 29. Januar, einen Einzelberatungstermin
    (9:30-10:30 und 11:30 Uhr) im städtischen Frauen-und Gleichstellungsbüro unter 0 61 54 / 702-3911 verbindlich reservieren zu lassen.

    Die Beratungen finden in der Petri-Villa, Baustraße 41 in Ober-Ramstadt statt und werden durch Andrea Balmerth von der Fachberatungsstellen ZIBB e.V. aus Groß-Umstadt angeboten.
    Die Beratung ist kostenfrei.

     

  • Workshop Frauen und Ehrenamt
    Gerade für Frauen bietet ein Ehrenamt die Gelegenheit, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen und diese mitzugestalten. Das Ehrenamt soll Freude machen, das Leben bereichern und nicht plötzlich zur Überforderung werden. Und doch kann es manchmal nicht nur „Lust“, sondern auch „Last“ sein. In jedem Fall kann es helfen, sich einen Abend zum „Auftanken“ zu gönnen und mit Gleichgesinnten Ideen zu sammeln und Erfahrungen auszutauschen.

     

    Am Montag, 11. Februar (Beginn 18:00 Uhr) soll interessierten Frauen mit diesem Workshop die Möglichkeit dazu gegeben werden. Nach einem Abend mit viel Austausch und Motivation werden alle gestärkt in ihren Alltag zurückkehren und sich mit positivem Schwung weiter einbringen können. Teilnehmerinnen, die noch über ein mögliches Ehrenamt nachdenken, werden Einblick in viele Facetten bekommen, andere Ehrenamtliche Frauen und ihre Geschichten kennenlernen und dann fundiert entscheiden können, ob und wie sie tätig werden möchten. Der Workshop findet in der Petri-Villa, Baustraße 41 in Ober-Ramstadt statt. Referentin ist Anna Basse, systemischer Business-Coach, Trainerin für Integration, Ausnahme- und Krisensituationen, ehrenamtlich tätig im Lenkungskreis Freundeskreis Asyl Königstein. Die Teilnahme ist dank der Kooperation mit dem Büro für Staatsbürgerliche Frauenarbeit e.V. und der Unterstützung durch das Mehrgenerationenhaus des Landkreises Darmstadt-Dieburg kostenfrei.

    Anmelden können sich interessierte Frauen bis zum 01. Februar bei der Koordinierungsstelle des Netzwerks Engagement unter 0 61 54 / 702-3911.
     

  • Ausweitung der Mütterrente zum 1. Januar 2019

    Am 1. Januar 2019 traten Verbesserungen bei der Mütterrente in Kraft. Bisher werden für jedes Kind, das vor 1992 geboren wurde, bis zu zwei Jahre Kindererziehungszeit bei der Rente berücksichtigt. Nach der Neuregelung wird jetzt bis zu einem halben Jahr zusätzlich bei der Rente angerechnet. Das führt zu einer Erhöhung der Rente pro Kind um bis zu 16,02 Euro im Westen und um bis zu 15,35 Euro im Osten.

     

    Wer ab 1. Januar 2019 neu in Rente geht, erhält die Mütterrente von der ersten Rentenzahlung an. Bei den rund 9,7 Millionen Müttern und Vätern, deren Rente bereits vor Januar 2019 begonnen hat, erfolgt die zusätzliche Zahlung automatisch bis Mitte nächsten Jahres. Für die Zeit ab 1. Januar 2019 erhalten die Betroffenen eine Nachzahlung.
    Die Rentenversicherung stellt damit sicher, dass jeder die Leistung erhält, die ihm nach der Neuregelung zusteht.
    Die Auszahlung der neuen Leistung erfolgt damit wie bei der Einführung der Mütterrente im Jahr 2014.

     

    Ein gesonderter Antrag auf die Mütterrente ist grundsätzlich nicht notwendig. Lediglich Adoptiv- und Pflegeeltern, die Mütterrente beanspruchen, müssen bei ihrem zuständigen Rentenversicherungsträger einen Antrag stellen.

     

    Weitere Informationen unter Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Rentenversicherung,
    www.deutsche-rentenversicherung.de